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    50 Jahre Karneval im Schützenverein Ohrbeck von 1888 e.V.

    Im Schützenverein Ohrbeck hat der Karneval eine langjährige Tradition. Bereits im Jahre 1912 wurde zur Karnevalszeit nachweislich das erste Kappenfest gefeiert.
    Verursacht durch die Wirren beider Weltkriege, fanden die Karnevalsaktivitäten erst wieder am 28.01.1956 durch ein Kappenfest in der Gaststätte Johann Beckmann, am Hüggel, ihre eigentliche Fortsetzung.
    Die erste karnevalistische Veranstaltung mit Programm war am 25.01.1958 im selben Lokal.

    Erster Karnevalsprinz der KG im Schützenverein Ohrbeck war in der Session 1957/1958 Rudi Hirth.
    Hierin begründet sich auch das 50. Jubiläum in er laufenden Karnevalssession 2006/2007.

    Nach der Idee von Alfred Teutenberg und Hermann Schlotmann war die Veranstaltung am 25.01.1958 auch der Beginn intensiver karnevalistischer Aktivitäten im Schützenverein Ohrbeck.

    Den Vorsitz im Elferrat führte 1958 Hermann Schlotmann. Ein Jahr später wurde der Vorsitz durch Helmut Witte wahrgenommen.
    Innerhalb der ersten zwei Jahre wurde für das Programm noch auf Akteure anderer Vereine zurückgegriffen.

    Als Werner Brömstrup im Jahre 1960 den Vorsitz des Elferrates übernahm, gelang es den Aktivitäten erstmals das Programm vollständig aus eigenen Reihen zu gestalten.
    Seit 1964 haben alle Vortragenden des Schützenvereins einen freien Eintritt zur eigenen Veranstaltung.

    Als nach vielen gelungenen Veranstaltungen der Saal bei Johann Beckmann anderen Zwecken zugeführt wurde, wechselten die Karnevalisten zu Wulf – Krämer in Hasbergen, wo am 25.01.1969 die erste Sitzung abgehalten wurde.
    Dieses war auch das Jahr, von dem an wehrdienstleistende Vereinsmitglieder freien Eintritt zu den Sitzungen hatten.

    Wurden bisher die Eintrittskarten immer an der Abendkasse verkauft, mußte wegen der großen Nachfrage, erstmals im Jahre 1972 vom Kartenvorverkauf Gebrauch gemacht werden.

    Da 1975 der Saal Wulf – Krämer nicht mehr zur Verfügung stand, wurde in diesem Jahr die erste Karnevalssitzung im Vereinslokal Schirmbeck – Hunsche gefeiert. Dieses war, außer 1980 und 1981, als die Sitzungen noch einmal bei Wulf – Krämer stattfanden, auch noch bis 1993 so.

    Hatte neben der eigentlichen Karnevalssitzung der Auftakt zur Karnevalssession mit dem 11.11 schon lange unter den Aktiven einen festen Platz im Terminkalender, so wurde zudem ab dem 1.3.1976 für alle Vereinsmitglieder und Karnevalsfreunde ein Rosenmontagsball veranstaltet, der noch bis vor kurzem gefeiert wurde und in der Jubiläumssession am 19.02..2007, statt der bisher gefeierten Ossensamstagsfeten, wieder neu aufleben wird. Auch diese Veranstaltungen erfreuten sich bei den Vereinsmitgliedern höchster Beliebtheit.

    Werner Brömstrup, der bis 1978 dem Elferrat als Sitzungspräsident und somit dem Ohrbecker Karneval vorgestanden hatte, stellte sich bei der Elferratssitzung am 11.11.1978 nicht mehr zur Wahl.
    Als verdienter Karnevalist wurde Werner Brömstrup zum Ehrenpräsidenten des Ohrbecker Karnevals gewählt. Auch als Ehrenpräsident war er immer eine der aktivsten und gehörte dem Elferrat bis zu seinem Tode im Jahre 1981 an. Durch seinen Tod entstand eine große Lücke in den Reihen der Ohrbecker Karnevalisten. Wir alle werden Werner Brömstrup niemals vergessen.

    Die Elferratssitzung am 11.11.1978 wählte Friedhelm Röwer zum neuen Sitzungspräsidenten. Zu seinem Stellvertreter wurde Horst Brockmeyer gewählt. Somit war auch ein Generationswechsel an der Spitze des Ohrbecker Karnevals vollzogen.

    Der wachsenden Bedeutung des Karnevals im Vereinsleben wurde auf de Jahreshauptversammlung am 1.1.1983 dahingehend Ausdruck verliehen, indem der Karnevalspräsident einstimmig dem erweiterten Vorstand im Schützenverein angegliedert wurde.

    Ebenfalls im Jahre 1983 nahmen die Ohrbecker Narren erstmals mit einem Karnevalswagen am Rathausturm der Gemeinde Hasbergen teil. Hieran hat sich bis heute nichts geändert; nur eins, aus dem einen Karnevalswagen wurden inzwischen fünf.
    Neben der MGV Liedertafel Hasbergen und der freiwillige Feuerwehr Hasbergen gehörte der Schützenverein fortan zu den Veranstaltern dieses närrischen Geschehens. Noch heute feiern wir den Rathaussturm am letzten Sonntag vor Aschermittwoch und lernen unserem Bürgermeister das Fürchten.
    2006 wurde der Rathaussturm mit einer großen Karnevalsfete im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Hasbergen zum 25.
    Auch wenn die MGV Liedertafel Hasbergen mittlerweile nicht mehr zu den Mitorganisatoren gehört, lassen sie es sich nicht nehmen den Rathaussturm jedes Jahr zu besuchen. Wer wissen möchte, wie in diesem Jahr das Rathaus gestürmt wird, darf gespannt sein und ist schon heute zum 18.02.2007 um 15.00 Uhr am Rathaus und zum davor stattfindenden Umzug herzlich eingeladen.

    Im Jahre 1985 nahmen die Ohrbecker Karnevalisten erstmals mit zwei Karnevalsmotivwagen am Ossensamstag-Umzug in Osnabrück teil. Das Prinzenpaar nebst Elferrat war selbstverständlich auch präsent. Auch ist es noch heute üblich, daß die Ohrbecker Karnevalsfreunde am letzten Samstag vor Aschermittwoch -also einenTag vor dem eigenen Rathaussturm- mit mindestens einem Karnevalswagen teilnehmen.
    Immer begleitet vom Spielmanns- und Fanfarenzug Ohrbeck, der ein wichtiger Bestandteil des heimischen Karnevals ist. In den Sessionen 1999/2000 und 2005/2006 wurde dem Spielmanns- und Fanfarenzug jeweils die besondere Ehre zuteil, das amtierende Stadtprinzenpaar des BOK (Bürgerausschuß Osnabrücker Karneval) zu begleiten.

    In der Elferratssitzung am 11.11.1986 stellten sich Friedhelm Röwer und Horst Brockmeyer nicht mehr zur Wahl. Ihnen gebührt Dank und Anerkennung für Ihre geleistete Arbeit und für ihre Treue zum Verein.
    Zum neuen Präsidentengremium wurden Walter Tembrink und Richard Brockmeyer gewählt.
    Ein neues und besonderes Element in der fünften Jahreszeit ist seit dem 4.2.1990 der Ohrbecker Kinderkarneval. Dieser war von Beginn an ein Tummelplatz der guten Laune für viele Kinder, die im Vereinslokal Schirmbeck – Hunsche Spaß und Freude am Karneval gefunden haben.

    So wächst bei den Ohrbecker Narren stets Nachwuchs heran, der irgendwann einmal auch die Bretter, die die Welt bedeuten, vielleicht betreten werden.

    Auch für die Erwachsenen brachte das Jahr 1990 eine Neuerung. Die Prinzenpaare mit Abordnungen des MGV Liedertafel Hasbergen und der KG Ohrbeck besuchten sich gegenseitig auf ihren Sitzungen und hatten dabei jede Menge Freude.

    Das Jahr 1991 war für alle Karnevalisten sehr enttäuschend. Verursacht durch den Golfkrieg fielen die karnevalistischen Veranstaltungen bundesweit aus.
    Besonders betroffen war das Prinzenpaar der Session 1990/1991.
    Seine Tollität Reinhold Schirmbeck jun. und Ihre Lieblichkeit Sylvia Schirmbeck “feierten” eine Karneval ohne Höhepunkte.
    Beide nahmen es aber, wie es sich für Karnevalisten gehört, mit Humor und sind noch heute im Karneval und im Vereinsleben des Schützenverein Ohrbeck sehr aktiv.
    Vielleicht wird der Traum einer “normalen” Session für die beiden eines Tages noch Wirklichkeit – dann, wenn sie noch einmal das närrische Zepter des Ohrbecker Karnevals schwingen werden.

    Seit 1994 feiern die Ohrbecker Karnevalisten ihre Galasitzung und den Kinderkarneval in der alten Hasberger Turnhalle. Viele Handgriffe sind erforderlich um mehrere Bühnen, die Deckendekoration, den Fußboden, die Sektbar, die Haifischbar und vieles mehr aufzubauen.

    Nicht selten sind 70 Schützenschwestern und Schützenbrüder am Werkeln. Ein großer Dank gilt in jedem Jahr der Festleitung, die mit klarem Kopf und überlegter Kalkulation das Wirren der emsigen Arbeiter stets erfolgreich koordiniert.

    Da die Veranstaltungen seit Jahren stets gut besucht sind, zeigt, dass der Wechsel in die alte Hasberger Turnhalle ein Schritt in die richtige Richtung war. Die Karnevalsveranstaltungen der Ohrbecker Karnevalisten wurden zu einem wahren Publikumsmagneten mit Volksfestcharakter.

    Im Jahre 1996 ist der Schützenverein Ohrbeck dem Bürgerausschuß Osnabrücker Karneval (BOK) beigetreten. So besuchen auch die Osnabrücker Stadtprinzenpaare mit entsprechenden Abordnungen den ´Hasberger Karneval seit vielen Jahren.
    Durch den Beitritt in den BOK sind ach die Ohrbecker Narren Mitveranstalter des Ossensamstagsumzuges geworden und werden sicherlich auch selber irgendwann ein Stadtprinzenpaar stellen.

    Am 13.11.1999 stellte sich Richard Brockmeyer nicht zur Wahl zum 2. Karnevalspräsidenten. Seine Verpflichtungen als 1. Präsident des Schützenvereins Ohrbeck von 1888 e.V. ließen dies aus zeitlcihen Gründen nicht mehr zu. Die anwesenden Karnevalisten dankten Richard Brockmeyer für seine 13-jährigen Vorsitz mit lang anhaltendem Applaus.
    Zu seinem Nachfolger wurde Udo Painczyk gewählt.

    Seit der Session 2000/2001 gehört auch die Damensitzung zum festen Bestandteil des Ohrbecker Karnevals. Jährlich finden sich in der Freizeitlandhalle Schwarberg hunderte Damen ein, um ganz ohne Männer ausgelassen zu feiern.
    Mittlerweile reisen die Damen aus dem ganzen Osnabrücker Land an, um sich dieses Ereignis nicht entgehen zu lassen.
    Großen Anteil an diesem Erfolg haben Karin Valleé, die ohne
    Übertreibung als Mutter des Ohrbecker Damenkarnevals bezeichnet werden darf, und Ulrike Rudnick, die ihr in allen Dingen zur Seite steht.

    Ebenfalls in der Session 2000/2001 wählten die Ohrbecker Karnevalisten Karin Valleé zur Nachfolgerin von Walter Tembrink, der sich nicht mehr zur Wahl stellte. Walter Tembrink hat damit 15 Jahre lang die Richtungen und die Geschicke des Ohrbecker Karnevals geprägt. Der Applaus der Karnevalisten ließ keinen Zweifel daran, dass es immer der Richtige Weg war.

    Mit Karin Valleé stand seitdem erstmals eine Frau an der Spitze des Ohrbecker Karnevalspräsidium.
    Leider ist in der laufenden Session auch Karin Valleé aus zeitlichen Gründen nicht mehr angetreten, um weiterhin als Karnevalspräsidentin das Geschick der Ohrbecker Narren zu lenken.
    Das ihr übertragende Amt als 1. Damenschießsportleiterin im Vorstand des Schützenkreises Osnabrück Land West, ließ eine Doppelbelastung nicht mehr zu.
    Für die zurückliegende Zeit und ihre Erfolge im Ohrbecker Karneval gebührt Karin Valleé der Dank aller Karnevalisten.

    Auf der Eröffnung der 50. Session wählten die Ohrbecker Karnevalisten Dietmar Rudnick mit überwältigender Mehrheit zum neuen 2. Karnevalspräsidenten.
    Gemeinsam mit Udo Painczyk wird er die Närrinnen und Narren durch eine hoffentlich unvergeßliche Geburtstagssession leiten.

    Die vergangenen 50 Jahre im Ohrbecker Karneval können und sind für alle aktiven Karnevalisten Ansporn genug, sich jedes Jahr wieder in das Rampenlicht der festlich geschmückten Narhalla zu stellen.
    Als Vorbilder dienen dafür unter anderem Reinhold Schirmbeck sen.
    und Jürgen Kleine-Heckmann, die den Ohrbecker Karneval jeweils über 40 Jahre aktiv mitgeprägt haben. Gerne erinnern wir uns noch heute an die Auftritte des Gemeindetrottels oder an die Gesangseinlagen des Heckmann Duos.
    Trotz ihrer Rücktritte von den Brettern der Ohrbecker Narrenbühne stehen beide noch heute bei den Auf- und Abbauarbeiten ihren Mann und leisten einen wichtigen Teil zum Erhalt unseres Karnevals.

    Allen genannten und nicht genannten Ohrbecker Närrinnen und Narren, gleich ob sie auf oder hinter der Bühne stehen oder in anderer Art und Weise den Erfolg des Karnevals mit prägen, gilt unser Respekt und Dank.

    Ohne Euch wäre dieser grandiose 50. Geburtstag nicht möglich. Macht weiter so und bleibt dem Karneval so verbunden wie bisher. Wir wünschen Euch viel Erfolg bei den Auftritten zur 50. Galasitzung.

    Karnevalspräsidenten
    Dietmar Rudnick – Udo Painczyk

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